Die Pferde hatten sich schnell an das gute Wetter gewöhnt, welches es dieses Jahr überwiegend gab.
Heute morgen standen sie alle im Auslauf, beziehungsweise im Stall und ließen die Ohren hängen. Es hatte die ganze Nacht ein ordentlicher Wind geweht und regnen tat es auch noch.
So ganz freiwillig gingen sie dann auch nicht auf die Wiese, sondern brauchten den einen oder anderen ermunternden Spruch.
Nach zweieinhalb Stunden hatte ich dann Erbarmen mit den armen Tierchen. Nach der Kraftfuttergabe habe ich ihnen im Stall Heulage vorgelegt.
Nur Grace muss ja im Moment von den anderen getrennt werden. Sie ist die Einzige, die wirklich immer Hunger hat, aber leider einfach eine Spur zu barock aussieht.
Da habe ich sie dann auf die Wiese gestellt, wo eigentlich nichts mehr zu fressen drauf ist. Es ist allerdings nicht so wenig, dass sie nun anfangen müsste Sand oder Erde zu fressen. Ich hatte befürchtet, dass sie das nicht will, sondern auch lieber im Stall Heu fressen möchte. Aber weit gefehlt. Sonst jammerst sie immer, wenn sie ohne die anderen Pferde drinnen bleiben muss, auch wenn sie Heulage hat. Heute freute sie sich augenscheinlich darüber, dass sie alleine auf die Wiese durfte.
So sind denn zum Glück alle wieder vergnügt. Und für die Weide ist es viel besser, wenn bei dem Matsch nicht vier Pferdchen das gute Stück im Galopp umpflügen, sondern nur eines ganz brav grast.
In diesem Blog geht es um Pferde, reine ätherische Öle, Tierkommunikation und das Leben als Pferdehalter in Eigenregie.
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Dienstag, 9. Dezember 2014
Grace braucht Urlaub
Gut, dass bald Schulferien sind. Denn dann bekommt Grace meistens Urlaub. Sie wird dann "nur" von ihren Reitbeteiligungen geritten, und ich schleppe mit ihr den Reitplatz oder fahre mal Kutsche.
Es ist nicht so, dass die Reitschüler sie körperlich überfordern würden. Grace sorgt schon dafür, dass die Reiter mehr schwitzen, als sie. :)
Aber sie muss sich natürlich auf jeden Reiter immer wieder neu einstellen. Jeder Schüler gibt die Kommandos ein wenig unterschiedlich, sie sind unterschiedlich groß und schwer, und vor allen Dingen hat jeder Schüler eine andere Ausstrahlung.
Da kommt Grace doch manchmal ins Grübeln und versteht nicht, ob sie nun auf den Schüler aufpassen soll, oder ob sie seinen "komischen" Hilfen lieber mit einem kleinen Bocksprung begegnen soll.
Es ist ja manchmal so, als würde ein Reiter deutsch sprechen und der nächste italienisch und der dritte holländisch.
Grace zeigt ihre Überforderung dann auch unmissverständlich, indem sie mal in der Reitbahn einfach stehenbleibt oder beim Putzen böse mit den Augen rollt.
Hatte sie ein bis zwei Wochen frei, ist alles wieder bestens und sie freut sich wieder auf die Schüler. Selbstverständlich wird sie dann auch gerne wieder gestriegelt.
Und weil sie im Moment wieder anfängt ungnädig zu werden, hat sie natürlich zu Weihnachten Ferien. Da darf sie dann wieder auf der Wiese liegen und sich entspannen.
Es ist nicht so, dass die Reitschüler sie körperlich überfordern würden. Grace sorgt schon dafür, dass die Reiter mehr schwitzen, als sie. :)
Aber sie muss sich natürlich auf jeden Reiter immer wieder neu einstellen. Jeder Schüler gibt die Kommandos ein wenig unterschiedlich, sie sind unterschiedlich groß und schwer, und vor allen Dingen hat jeder Schüler eine andere Ausstrahlung.
Da kommt Grace doch manchmal ins Grübeln und versteht nicht, ob sie nun auf den Schüler aufpassen soll, oder ob sie seinen "komischen" Hilfen lieber mit einem kleinen Bocksprung begegnen soll.
Es ist ja manchmal so, als würde ein Reiter deutsch sprechen und der nächste italienisch und der dritte holländisch.
Grace zeigt ihre Überforderung dann auch unmissverständlich, indem sie mal in der Reitbahn einfach stehenbleibt oder beim Putzen böse mit den Augen rollt.
Hatte sie ein bis zwei Wochen frei, ist alles wieder bestens und sie freut sich wieder auf die Schüler. Selbstverständlich wird sie dann auch gerne wieder gestriegelt.
Und weil sie im Moment wieder anfängt ungnädig zu werden, hat sie natürlich zu Weihnachten Ferien. Da darf sie dann wieder auf der Wiese liegen und sich entspannen.
Montag, 8. Dezember 2014
Zufriedene Pferde
Du möchtest doch jetzt nicht reiten, oder??? Wir sind gerade ganz zufrieden, so wie es ist. :)
Einen so trockenen Winter, dass die Pferde sich gemütlich auf die Wiese legen konnten, hatten wir sehr lange nicht!
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Der neue Sattel
Nun hatte ich viel Gelegenheit, den neuen Sattel auszuprobieren.
Das Pony läuft immer noch wie am Schnürchen damit, von bockigen Phasen mal abgesehen. ;)
Aber die Sache mit der Arbeit wird auch überbewertet.
Dafür geht er derzeit nicht mehr alleine auf den Anhänger. Er riecht ein Mal dran und sagt sich: "Ne, hier war ein anderes Pferd drin und noch etwas Komisches!"
Ich hatte mit dem jungen Pferd einer Bekannten das Verladen geübt und außerdem zwischendurch Möbel transportiert mit dem Pferdeanhänger. Das passt dem gnädigen Herrn dann wieder nicht. Aber er lässt sich wenigstens quasi hineinschieben..............
Zurück zum eigentlichen Thema!
Den Sattel benutze ich jetzt nur noch. Auch für das Dressurreiten hat er sich bestens bewährt. Der gute Röösli bleibt jetzt Shine Bright vorbehalten. Ich hätte das zwar niemals geglaubt, aber es ist so, dass man eben auch im Vielseitigkeitssattel gut Dressur reiten kann, wenn nur das Pferd locker geht.
Auch zwei Springstunden habe ich überlebt. Der Sattel bietet einen guten Halt, auch wenn Ali Baba mal vom Kurs abkommt, so wie gestern. Er meinte mal wieder zu wissen, welches Hindernis dran sei. Deshalb rannte er schnurstracks darauf zu. Gebogene Linie zum nächsten Sprung? Viel zu anstrengend, wenn doch geradeaus ein nettes Hindernis steht. PONYS!
Wobei ich allerdings immer noch der Meinung bin, dass man im Dressursattel nur sehr schlecht springen kann.
Jetzt, wo der Sattel sich vom Leder her schon ein wenig angepasst hat, ist er auch noch gemütlicher.
Allerdings hatte ich die ersten Mal beim Reiten tatsächlich Muskelkater an der Innenseite der Oberschenkel, weil das gute Stück eben deutlich breiter ist.
Das Einzige, was mich persönlich im Moment ein wenig stört ist, dass die Steigbügelriemen schwer zu verstellen sind. Natascha Gauert hatte mir die Sturzfedern ganz dicht an den Sattel gemacht, damit nichts drückt, aber das ist nun halt der Nachteil dabei. Allerdings bekomme ich noch Monosteig-bügelriemen. Die verstellt man unten, und dann ist das Problem auch gelöst.
Nach heutigem Stand würde ich sagen, dass ich mir immer wieder einen Maxflex-Sattel kaufen würde. Sollte Shine Bright eines Tages einen eigenen Springsattel bekommen, wird es auf jeden Fall einer von dieser Marke. Im Moment hat sie allerdings noch Probleme dabei, über in den Boden eingegrabene Cavalettis zu laufen. Und da kann dann sogar ich noch den Dressursattel drauf lassen.
Für Interessierte hier noch mal die links:
http://www.sattel-werkstatt.de/ (Natascha Gauert)
http://www.maxflex-saddle.de/
Das Pony läuft immer noch wie am Schnürchen damit, von bockigen Phasen mal abgesehen. ;)
Aber die Sache mit der Arbeit wird auch überbewertet.
Dafür geht er derzeit nicht mehr alleine auf den Anhänger. Er riecht ein Mal dran und sagt sich: "Ne, hier war ein anderes Pferd drin und noch etwas Komisches!"
Ich hatte mit dem jungen Pferd einer Bekannten das Verladen geübt und außerdem zwischendurch Möbel transportiert mit dem Pferdeanhänger. Das passt dem gnädigen Herrn dann wieder nicht. Aber er lässt sich wenigstens quasi hineinschieben..............
Zurück zum eigentlichen Thema!
Den Sattel benutze ich jetzt nur noch. Auch für das Dressurreiten hat er sich bestens bewährt. Der gute Röösli bleibt jetzt Shine Bright vorbehalten. Ich hätte das zwar niemals geglaubt, aber es ist so, dass man eben auch im Vielseitigkeitssattel gut Dressur reiten kann, wenn nur das Pferd locker geht.
Auch zwei Springstunden habe ich überlebt. Der Sattel bietet einen guten Halt, auch wenn Ali Baba mal vom Kurs abkommt, so wie gestern. Er meinte mal wieder zu wissen, welches Hindernis dran sei. Deshalb rannte er schnurstracks darauf zu. Gebogene Linie zum nächsten Sprung? Viel zu anstrengend, wenn doch geradeaus ein nettes Hindernis steht. PONYS!
Wobei ich allerdings immer noch der Meinung bin, dass man im Dressursattel nur sehr schlecht springen kann.
Jetzt, wo der Sattel sich vom Leder her schon ein wenig angepasst hat, ist er auch noch gemütlicher.
Allerdings hatte ich die ersten Mal beim Reiten tatsächlich Muskelkater an der Innenseite der Oberschenkel, weil das gute Stück eben deutlich breiter ist.
Das Einzige, was mich persönlich im Moment ein wenig stört ist, dass die Steigbügelriemen schwer zu verstellen sind. Natascha Gauert hatte mir die Sturzfedern ganz dicht an den Sattel gemacht, damit nichts drückt, aber das ist nun halt der Nachteil dabei. Allerdings bekomme ich noch Monosteig-bügelriemen. Die verstellt man unten, und dann ist das Problem auch gelöst.
Nach heutigem Stand würde ich sagen, dass ich mir immer wieder einen Maxflex-Sattel kaufen würde. Sollte Shine Bright eines Tages einen eigenen Springsattel bekommen, wird es auf jeden Fall einer von dieser Marke. Im Moment hat sie allerdings noch Probleme dabei, über in den Boden eingegrabene Cavalettis zu laufen. Und da kann dann sogar ich noch den Dressursattel drauf lassen.
Für Interessierte hier noch mal die links:
http://www.sattel-werkstatt.de/ (Natascha Gauert)
http://www.maxflex-saddle.de/
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Die Winterklamotten
Wenn man im Winter draußen reitet und putzt, braucht man viele warme Klamotten, besonders wenn man gelegentlich auch noch Reitunterricht gibt. Denn man kann schlecht die ganze Zeit neben den Pferden zu Fuß galoppieren.:)
Also habe ich meinen Bestand kontrolliert.
Ich habe im Moment 2 dicke Thermohosen, die schön warm sind, aber unbeweglich machen. Man kommt damit kaum auf`s Pferd.
2 lange Unterhosen: für die muss man aber die richtige Reithose überziehen, sonst rutschen sie hoch, oder es wird alles so eng, dass es nicht mehr wärmt.
2 eigentlich eine Nummer zu große Reithosen, von denen eine aus Cord ist. Passt prima mit den "Liebestötern".
2 Paar superdicke Handschuhe: damit kann man aber nicht reiten oder ausmisten. Allerdings passen ein Paar dünne Handschuhe darunter, so dass man sie bei jeder passenden Gelegenheit aus der Tasche holen kann. Leider habe ich die Angewohnheit, die Jackentaschen mit Handschuhen drin nicht ganz zuzumachen, so dass gelegentlich die Handschuhsuche losgeht, weil sie herausfallen.
Mehrere dicke Pullover: dafür muss man Riesenjacken haben, sonst passen sie nicht darunter.
Warme Jacken und regendichte Jacken: Die meisten der Jacken sind entweder warm oder regendicht.
Beides zusammen ist schon schwieriger zu bekommen, wenn sie auch noch einigermaßen aussehen sollen.
gefühlte 100 Paar dicke Wollsocken: super, passen aber nicht in meine Neoprenstiefel, dafür aber in meine Reitstiefel. Wenn man die Zehen nicht mehr bewegen kann, nützen die wärmsten Socken nichts.
Die Neoprenstiefel sollen angeblich bis -20 Grad warm halten. Das funktioniert bei mir irgendwie nicht, schade. Eine Zeitlang hält es aber immer vor.
Zur weiteren Auswahl habe ich noch so einige Mützen, dabei aber keine aus Fleece, weil mir dann immer direkt die Haare zu Berge stehen. Außerdem finde ich, dass Fleece ganz schnell sämtliche Stallgerüche annimmt.
Dann sind da noch 2 Paar schöne Stulpen, also Pulwärmer, die meine Freundin mir gestrickt hat. Sehr schön, besonders wenn die Handschuhe zu kurz sind.
Natürlich habe ich noch Einiges an Tüchern für den Hals.
Also habe ich wirklich genügend Klamotten, um warm zu bleiben im Prinzip. Nur leider fühlt man sich mit den dicken Sachen wie diese dicken weißen Michelin-Männchen, die früher immer auf den LKW`s waren. Und man sieht auch so aus. :(
Es nützt aber nichts. Also entweder wandere ich doch in ein wärmeres Land aus, oder ich arrangiere mich, wie jedes Jahr bisher, mit der kalten Jahreszeit und den warmen Klamotten.
Also habe ich meinen Bestand kontrolliert.
Ich habe im Moment 2 dicke Thermohosen, die schön warm sind, aber unbeweglich machen. Man kommt damit kaum auf`s Pferd.
2 lange Unterhosen: für die muss man aber die richtige Reithose überziehen, sonst rutschen sie hoch, oder es wird alles so eng, dass es nicht mehr wärmt.
2 eigentlich eine Nummer zu große Reithosen, von denen eine aus Cord ist. Passt prima mit den "Liebestötern".
2 Paar superdicke Handschuhe: damit kann man aber nicht reiten oder ausmisten. Allerdings passen ein Paar dünne Handschuhe darunter, so dass man sie bei jeder passenden Gelegenheit aus der Tasche holen kann. Leider habe ich die Angewohnheit, die Jackentaschen mit Handschuhen drin nicht ganz zuzumachen, so dass gelegentlich die Handschuhsuche losgeht, weil sie herausfallen.
Mehrere dicke Pullover: dafür muss man Riesenjacken haben, sonst passen sie nicht darunter.
Warme Jacken und regendichte Jacken: Die meisten der Jacken sind entweder warm oder regendicht.
Beides zusammen ist schon schwieriger zu bekommen, wenn sie auch noch einigermaßen aussehen sollen.
gefühlte 100 Paar dicke Wollsocken: super, passen aber nicht in meine Neoprenstiefel, dafür aber in meine Reitstiefel. Wenn man die Zehen nicht mehr bewegen kann, nützen die wärmsten Socken nichts.
Die Neoprenstiefel sollen angeblich bis -20 Grad warm halten. Das funktioniert bei mir irgendwie nicht, schade. Eine Zeitlang hält es aber immer vor.
Zur weiteren Auswahl habe ich noch so einige Mützen, dabei aber keine aus Fleece, weil mir dann immer direkt die Haare zu Berge stehen. Außerdem finde ich, dass Fleece ganz schnell sämtliche Stallgerüche annimmt.
Dann sind da noch 2 Paar schöne Stulpen, also Pulwärmer, die meine Freundin mir gestrickt hat. Sehr schön, besonders wenn die Handschuhe zu kurz sind.
Natürlich habe ich noch Einiges an Tüchern für den Hals.
Also habe ich wirklich genügend Klamotten, um warm zu bleiben im Prinzip. Nur leider fühlt man sich mit den dicken Sachen wie diese dicken weißen Michelin-Männchen, die früher immer auf den LKW`s waren. Und man sieht auch so aus. :(
Es nützt aber nichts. Also entweder wandere ich doch in ein wärmeres Land aus, oder ich arrangiere mich, wie jedes Jahr bisher, mit der kalten Jahreszeit und den warmen Klamotten.
Dienstag, 2. Dezember 2014
Nun ist das Wasser gefroren
Wir hatten ja lange Glück mit dem Wetter in diesem Jahr, aber nun ist es so kalt, dass das Wasser in den IBC-Behältern gefroren ist.
Macht nix, Pumpe angeworfen und Brunnenwasser genommen. Was so einfach klingt, erwies sich dieses Mal als schwierig.
Mein Mann wollte das schnell vor dem Essen erledigen. Er kam auch zur vereinbarten Zeit wieder ins Haus, aber nur um mitzuteilen, dass der Stecker von der Pumpe unter Wasser gestanden hatte. Zum Glück hatte er das festgestellt, bevor er die Pumpe angestellt hatte. So gab es "nur" ein wenig britzeln und kein Durchknallen sämtlicher Sicherungen.
Die nächste schlechte Nachricht folgte auf dem Fuße. Der Stall würde demnächst unter Wasser stehen, da der große Wassertrog einen ganz feinen Riss hatte. Das hatte mein Göttergatte natürlich nicht direkt bemerken können, da er nicht im Stall steht, wenn das Fass volläuft.
Nix mit essen, sondern wir alle `raus und sämtliche Bottiche und Behälter gesucht, die heil waren, kein Futter enthielten und nicht bis oben hin voll gefrorenem Wasser waren.
Dann mussten wir ungefähr 700 Liter Wasser umverteilen. Na das machte ja Spaß! Den Pferden war es unheimlich, was wir da so taten, aber neugierig kam immer Einer nach dem Anderen an, um dann doch lieber schnell wieder in den Auslauf zu verschwinden.
Und endlich konnten wir dann `rein und es uns vor den warmen Ofen gemütlich machen.
Bleibt jetzt nur noch die Frage, wo wir eine günstige große neue Tränke herbekommen. Denn kleine Bottiche kann man immer so herrlich durch die Gegend schubsen und sie sind natürlich auch viel aufwändiger zu befüllen.
Na ja, das Wasser reicht jetzt für eine Woche und in der Zwischenzeit wird sich wohl was finden.
Mal sehen, ob ich dann heute mit gefrorenen Pferdeäpfeln Fußball spielen kann, oder ob sie gar festgefroren sind am Boden und man eine Hacke braucht, um sie loszueisen.
Norddeutschland friert!
Macht nix, Pumpe angeworfen und Brunnenwasser genommen. Was so einfach klingt, erwies sich dieses Mal als schwierig.
Mein Mann wollte das schnell vor dem Essen erledigen. Er kam auch zur vereinbarten Zeit wieder ins Haus, aber nur um mitzuteilen, dass der Stecker von der Pumpe unter Wasser gestanden hatte. Zum Glück hatte er das festgestellt, bevor er die Pumpe angestellt hatte. So gab es "nur" ein wenig britzeln und kein Durchknallen sämtlicher Sicherungen.
Die nächste schlechte Nachricht folgte auf dem Fuße. Der Stall würde demnächst unter Wasser stehen, da der große Wassertrog einen ganz feinen Riss hatte. Das hatte mein Göttergatte natürlich nicht direkt bemerken können, da er nicht im Stall steht, wenn das Fass volläuft.
Nix mit essen, sondern wir alle `raus und sämtliche Bottiche und Behälter gesucht, die heil waren, kein Futter enthielten und nicht bis oben hin voll gefrorenem Wasser waren.
Dann mussten wir ungefähr 700 Liter Wasser umverteilen. Na das machte ja Spaß! Den Pferden war es unheimlich, was wir da so taten, aber neugierig kam immer Einer nach dem Anderen an, um dann doch lieber schnell wieder in den Auslauf zu verschwinden.
Und endlich konnten wir dann `rein und es uns vor den warmen Ofen gemütlich machen.
Bleibt jetzt nur noch die Frage, wo wir eine günstige große neue Tränke herbekommen. Denn kleine Bottiche kann man immer so herrlich durch die Gegend schubsen und sie sind natürlich auch viel aufwändiger zu befüllen.
Na ja, das Wasser reicht jetzt für eine Woche und in der Zwischenzeit wird sich wohl was finden.
Mal sehen, ob ich dann heute mit gefrorenen Pferdeäpfeln Fußball spielen kann, oder ob sie gar festgefroren sind am Boden und man eine Hacke braucht, um sie loszueisen.
Norddeutschland friert!
Montag, 1. Dezember 2014
Reiterstammtisch
Nachdem eine Freundin von mir im Frühjahr einen Reiterstammtisch nach Jahren wieder ins Leben gerufen hatte, hatten wir beschlossen der Sache einen etwas offizielleren Rahmen zu geben.
Denn ansonsten hätte das Ganze immer bei den gleichen Leuten stattgefunden, die viel Zeit und Geld in Häppchen, Getränke und Vorbereitungen gesteckt hätten.
Also fragte ich beim Friesengestüt nach. Die waren sofort dabei und nach einigen Überlegungen fanden wir auch einen Termin.
Am Tag des Stammtisches sagten bei mir noch kurzfristig sechs Personen ab aus verschiedenen Gründen, und ich befürchtete schon, alleine da zu sitzen. ;)
Mit zwei anderen Teilnehmern bildeten wir von uns aus eine Fahrgemeinschaft, was natürlich bedeutete, dass wir doch mindestens schon drei Leute waren.
Als wir ankamen, wurden wir herzlich in der Diele empfangen. Es brannte ein gemütliches Feuer im Kamin, Kaffee und Tee waren auch schon vorbereitet, und es waren selbstverständlich noch andere Reiter und Pferdemenschen anwesend.
Wir verbrachten einen lustigen Abend, denn jeder hatte viele spannende Geschichten zu erzählen. Es ging natürlich auch um Zubehör, was man an den Mann oder an die Frau bringen wollte. So wurde auch ein Sattel zum Probieren mitgenommen und jemand zeigte seine selbstgemachten Heunetze.
Ich selbst hatte mich direkt für eine Bodenarbeitsstunde mit Shine Bright bein einer Trainerin vormerken lassen. Es ist doch immer wieder gut, Anstöße von außen zu bekommen. In dieser Woche werde ich dann auch gleich einen Termin festmachen!
Es gab sehr leckere Kürbissuppe und Gemüsequiche, und wir langten alle ordentlich zu. Es hätten also gar nicht mehr Leute sein dürfen. ;) Nein, das stimmt natürlich nicht. Bei Birgit und Karsten gibt es immer mehr als genug zu essen, zu moderaten Preisen und unschlagbar lecker!
So verging der Abend in Windeseile und um 22.30h waren wir dann doch ein wenig müde und fuhren nach Hause.
Vielen Dank an Birgit und Karsten: www. friesengestuet-alt-wittenbergen.de
Das machen wir im nächsten Jahr wieder. Es war ein wunderschöner Abend mit klasse Atmosphäre. Und selbstverständlich sind wir jetzt alle auf dem neuesten Stand, was die Reiterwelt angeht. :)
Denn ansonsten hätte das Ganze immer bei den gleichen Leuten stattgefunden, die viel Zeit und Geld in Häppchen, Getränke und Vorbereitungen gesteckt hätten.
Also fragte ich beim Friesengestüt nach. Die waren sofort dabei und nach einigen Überlegungen fanden wir auch einen Termin.
Am Tag des Stammtisches sagten bei mir noch kurzfristig sechs Personen ab aus verschiedenen Gründen, und ich befürchtete schon, alleine da zu sitzen. ;)
Mit zwei anderen Teilnehmern bildeten wir von uns aus eine Fahrgemeinschaft, was natürlich bedeutete, dass wir doch mindestens schon drei Leute waren.
Als wir ankamen, wurden wir herzlich in der Diele empfangen. Es brannte ein gemütliches Feuer im Kamin, Kaffee und Tee waren auch schon vorbereitet, und es waren selbstverständlich noch andere Reiter und Pferdemenschen anwesend.
Wir verbrachten einen lustigen Abend, denn jeder hatte viele spannende Geschichten zu erzählen. Es ging natürlich auch um Zubehör, was man an den Mann oder an die Frau bringen wollte. So wurde auch ein Sattel zum Probieren mitgenommen und jemand zeigte seine selbstgemachten Heunetze.
Ich selbst hatte mich direkt für eine Bodenarbeitsstunde mit Shine Bright bein einer Trainerin vormerken lassen. Es ist doch immer wieder gut, Anstöße von außen zu bekommen. In dieser Woche werde ich dann auch gleich einen Termin festmachen!
Es gab sehr leckere Kürbissuppe und Gemüsequiche, und wir langten alle ordentlich zu. Es hätten also gar nicht mehr Leute sein dürfen. ;) Nein, das stimmt natürlich nicht. Bei Birgit und Karsten gibt es immer mehr als genug zu essen, zu moderaten Preisen und unschlagbar lecker!
So verging der Abend in Windeseile und um 22.30h waren wir dann doch ein wenig müde und fuhren nach Hause.
Vielen Dank an Birgit und Karsten: www. friesengestuet-alt-wittenbergen.de
Das machen wir im nächsten Jahr wieder. Es war ein wunderschöner Abend mit klasse Atmosphäre. Und selbstverständlich sind wir jetzt alle auf dem neuesten Stand, was die Reiterwelt angeht. :)
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